Positionspapier · August 2026
Fast jede CRM-Demo füllt den Datensatz mit einem Klick aus einem LinkedIn-Profil. 21 Seiten darüber, warum wir diesen Button nicht verkaufen, und welche Anreicherungs-Architektur an seine Stelle tritt.
Von Lars Jankowfsky, Gründer, Gradion

Wir hätten es in einer Woche bauen können. An der Technik lag es nie. LinkedIns Vertrag verbietet das Plugin ausdrücklich. Das europäische Datenschutzrecht fragt, wer die betroffene Person informiert hat. Und in Deutschland ist Software, die mitliest, welche Seiten ein Mitarbeiter öffnet, keine CRM-Funktion mehr, sondern eine Sache des Betriebsrats.
Geschrieben für die, die laut Papier in der DACH-Region mit am Tisch sitzen: Betriebsrat, Datenschutzbeauftragte und Rechtsberatung.
Primärquellen, wo es sie gibt, und vier offene Punkte, die sichtbar bleiben statt begraben zu werden - darunter die anwaltliche Freigabe des Artikel-14-Hinweistextes und ein laufender Antrag auf die Member Data Portability API.